skip to Main Content
+49 6721 94240 info(at)pferdegesundheitonline.de

Fellwechsel

Woran erkenne ich schlechtes Fell?  

Ist das Pferd gesund, glänzt das Fell!

Ganz so einfach ist das sicher nicht, aber zumindest ist ein glattes und schimmerndes Haarkleid ein möglicher Indikator für eine allgemeine Pferdegesundheit. Das Fell des Pferdes gilt zuweilen auch als Spiegel der Gesundheit.

Da die Haare und somit das Fell ein Produkt der Haut sind, kann man annehmen: „Funktioniert der Hautstoffwechsel gut, ist das Fell intakt.“

Schlechtes Fell wirkt eher stumpf und nicht glatt. Es glänzt nicht und wenn man sich das Fell etwas gegen das Licht betrachtet sieht man ein unregelmäßiges Längenverhältnis der Haare die unterschiedlich unregelmäßig von der Haut abstehen.

Was passiert beim Fellwechsel?

Ein Austausch des Fells des Pferdes findet sowohl im Frühjahr als auch im Herbst statt. Während der Fellwechselsituation wird altes Fell unterschiedlich schnell abgeworfen. Dadurch entsteht ein ungleiches und ruppig aussehendes Haarkleid. In dieser Zeit ist die Haut massiv belastet. Sie ist dafür verantwortlich, das neue Fell zu produzieren. Ist die Ernährung der Haut entsprechend gut, funktioniert das auch gut.

Wie kann man helfen?

Die Basis einer Fellbehandlung ist der Hautstoffwechsel. Die Haut ist ein sensibler Bereich und als Schutzorgan für den gesamten Körper verantwortlich. Ist die Haut intakt, können Keime diese Barriere nicht durchdringen und Haare können in großer Menge nachwachsen. Diese Funktion wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst.

Ernährung

Die Ernährung spielt eine wesentliche Rolle. Das Pferd benötigt eine große Menge an Vitaminen, Spurenelementen und auch Fettsäuren, um eine hochwertige Haarproduktion zu ermöglichen. Konsequenz wäre ein Hautstoffwechsel unterstützende Ergänzung neben einer ausreichenden Basisernährung.

Meine Empfehlung ist hier speziell das KK-X.

KK-X

Es stellt die notwendigen Substanzen zur Verfügung und hilft zusätzlich die ansteigende Infektanfälligkeit im Frühjahr und Herbst zu reduzieren

Licht

Licht stimuliert den gesamten Stoffwechsel und hilft die Aktivität der Haut zu optimieren. Raus aus dem dunklen Stall, Klappen auf und in Einzelfällen auch das Pferd unter des Solarium stellen sind vernünftige Maßnahmen.

Tägliches Putzen

Nicht das Säubern des Pferdes steht dabei im Vordergrund, sondern der Massageeffekt. Die Durchblutung der Haut steigt und die Ver- und Entsorgung der Hautzellen wird verbessert. So kann die Haut die zur Verfügung stehenden Substanzen auch wirklich optimal nutzen.

Prophylaxe

Ist relativ einfach, wenn die oben beschriebenen Maßnahmen zeitig durchgeführt werden.

Im Frühjahr beginnt die neue Fellbildung und das Abstoßen des Winterfelles schon Ende Februar. Im Herbst sollte schon spätestens Anfang Oktober begonnen werden, das Pferd auf die Winterzeit vorzubereiten.

Auch hier gilt, Fütterung optimieren, Licht zur Verfügung stellen und täglich Putzen.

 

Back To Top