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Gelenke des Pferdes – wie funktionieren sie?

Gelenke sind die Verbindungen zwischen den Knochen. Sie ermöglichen die Bewegung des Pferdes. Knochen auf Knochen wäre eine sich selbst zerstörende Verbindung.

Der Knochen ist von seiner Struktur her eher rauh und würde durch die Bewegung aneinander reiben. Dadurch wäre ein schneller Verschleiß des Knochens die Folge. Die Natur hat deshalb die Knochenenden mit Knorpel überzogen, die sich im Gelenk relativ verschleißfrei gegeneinander bewegen können.

Um diesen Gleiteffekt noch zu verstärken, ist das Gelenk als Hohlraum konstruiert. Diesen Hohlraum nennt man die Gelenkhöhle, die von einer Gelenkskapsel begrenzt wird. In diesem Hohlraum = Gelenk, befindet sich Gelenksflüssigkeit, die in der Wand dieser Gelenkshöhle produziert wird. Knorpel, Gelenkshöhle und Gelenksflüssigkeit ermöglichen eine verschleißfreie Bewegung der Knochenenden gegeneinander.

Zur Stabilisierung des Knochengerüstes halten seitliche Bandstrukturen, die die Knochen außerhalb des Gelenkes miteinander verbinden, das knöcherne Gerüst zusammen.

Eine Gelenksentzündung kann alle die Strukturen einschließen. Schmerzhaft ist die Gelenkskapsel – der Knorpel und der darunter liegende Knochen sind gar nicht oder nur wenig von Nerven versorgt und damit relativ schmerzunempfindlich. Eine Zerrung der seitlichen Haltebandstrukturen dagegen ist schmerzhaft. Viele Menschen haben das schon einmal erlebt. Die Grundstruktur von Gelenken ist bei Mensch und Tier vergleichbar.

In unserer Akademie findet Ihr die Aufzeichnung der Webinar zum Thema Gelenke.

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